Ein Beachtlicher Bücherschatz: von den Miniaturen zur Virtuelle Bibliothek. Die Archive und das Zentrum „Dialma Ruggiero“
Das Bibliothekwesen hat in La Spezia eine beachtliche Tradition. In der über hundert Jahre alten Bibliothek „Ubaldo Mazzini“ ist die historische Sektion des Dokumentenschatzes aufbewahrt, darunter die in Miniatur gemalten Antiphonarien aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts. Diese Kunstschätze stammen aus dem nicht mehr genutzten Franziskanerkonvent auf dem Gelände der Marinebasis. Doch auch die Bibliothek Beghi, in der die virtuelle Bibliothek „Castagna“ ihren Sitz hat, wird eifrig genutzt. Ebenso die Dokumentenarchive – die nach dem Fotografen Sergio Fregoso benannt sind – mit der dem Schauspiel und der Musik gewidmeten Sektion im Zentrum „Dialma Ruggiero“ und die Bibliothek für Kunst und Archäologie im Kunstpalais. Das Jugendzentrum „Dialma Ruggiero“ ist ein Mehrzweckgebäude und verfügt über Räumlichkeiten für künstlerische Aktivitäten und Schauspiel, ein großes Auditorium sowie über Aufnahmesäle und Probenräume. Eine wichtige Struktur, in der Schauspiele und Theaterrevuen aufgeführt sowie Seminare und Tagungen abgehalten werden.
Eine besondere Erwähnung verdient die virtuelle Bibliothek „Roberto Ugo Castagna“, die 1997 eingerichtet wurde. Ohne Texte auf Papierunterlagen benutzt die Bibliothek dagegen optische Platten, Bänder und Magnetplatten sowie Massespeicher lokaler Rechner und in Netzwerken. Außerdem ist es dank eines entsprechend getroffenen Abkommens möglich, die Kataloge der British Library auf CD-ROM einzusehen.



stampa