Campiglia und Tramonti. Das offene Meer
Aber das Territorium der Gemeinde von La Spezia hat noch eine weitere Überraschung bereit: Das ist der Blick, der über die schwindelerregende Landschaft schweift, die von Menschenhand geschaffen wurde und von den Gebirgskämmen von Campiglia und Tramonti das offene Meer zwischen Portovenere und den Cinque Terre erreicht.
Es ist eine extreme Landschaft, wo besonders die mühevolle Landarbeit und der Weinbau die Entwicklung der natürlichen Vegetation verändert haben. Diese blüht natürlich abschnittsweise wieder auf und ist an der steil bis zu den Klippen abfallenden Küste zu sehen, gezeichnet von Pfaden und Wegen, die einst der Landwirtschaft dienten und heute wunderschöne Wanderwege abgeben.
Es wird behauptet, dass sich noch immer Spuren unserer Vorfahren in dieser Gegend vorhanden sind – Menhire ungewisser Datierung, vielleicht Megalithmonumente aus dem 5. Jahrtausend v. Chr., die „posatoi“ (Mauern, die zum Abstellen der Erntekörbe dienten) bis hin zu den römischen Ortsnamen – als Beispiel hier Albana – und natürlich die deutlichen Zeichen des Mittelalters. In Campiglia, das isoliert und abseits von der Kirche der Hl. Katerina liegt, steht eine nicht mehr benutzte Mühle, ganz gleich derjenigen, die auf dem offenen Platz des Kastells von Portovenere zu sehen sind, und blickt, wenn auch träge, über diese so faszinierende und geschichtsträchtige Landschaft.



stampa